2007 sang die Vokalistin beim internationalen Festival Stimmen und im August desselben Jahres erhielt sie eine besondere Anerkennung beim internationalen Gesangswettbewerb Crest Jazz Vocal und tourte mit der deutsch-französischen Musiktheaterproduktion Paris Berlin, inspiriert von den Liedern der zwanziger Jahre u.a. im Manufakturtheater Nancy und im Internationalen Theater in Frankfurt. Im selben Jahr wurde sie als Sprecherin vom Symphonieorchester Mulhouse engagiert, um für mehrere Kinderkonzerte Peter und der Wolf und Das tapfere Schneiderlein zu rezitieren. Desweiteren sang Nightingale im berühmten Manufakturtheater in Nancy, war Gastsolistin der Chartreuse in Molsheim, beim deutschen Filmfestival Augenblick und im TJP in Strasbourg.

2006 engagierte sie das Internationale Theater in Frankfurt für mehrere Gala-Abende, außerdem trat sie bei renommierten Jazzfestivals im In- und Ausland auf, daraufhin erarbeitete Nightingale gemeinsam mit dem Filmkomponisten Klaus Roggors eine Auftragskomposition zum Thema Poesie und Wahnsinn. 2005 war die Künstlerin Solistin in Jazz meets Classics, einer Produktion von Jazzstandards begleitet vom staatlichen Symphonie Orchester Nancy arrangiert und gastierte mit der Philharmonie von Strasbourg. Außerdem erarbeitete die Jazzvokalistin ihr neues Programm Hymne à l’amour mit ihrem Quintett. Die Sängerin war in Jahr auch für ARTE TV als Sprecherin tätig. 2004 tourte sie in Deutschland und Frankreich erfolgreich mit dem Jazzpianisten Davide Roberts und ihrem Duoprogramm Piafissimo.

Von 2002 bis 2003 trat die Solistin regelmäßig auch mit der Jazzpoint Bigband Wangen auf und ging mit der Musiktheater-Produktion Barabli Hit, einer Hommage an Germain Muller auf Tournee. Mit dem bekannten Jazz-Akkordeonisten Marcel Loeffler konzertierte sie unter anderem bei der Landesgartenschau in Kehl auf. Außerdem sang Nightingale für den Soundtrack des Tatorts Mord am Fluss und das Kammermusikensemble des Symphonieorchesters Baden-Baden lud die Vokalistin ein, französische Gedichte von Pierre Louÿs vorzutragen. 2001 erhielt das Corinne Chatel Quintett den Szenepreis des Bayerischen Rundfunks und der Süddeutschen Zeitung. 1999 gründet die Jazzsängerin ihr Corinne Chatel Quintett, mit dem sie 2000 Ihr erstes Album Ma vie en rose live im weltberühmten Jazzclub Unterfahrt in München für das Label GLM Collage aufnahm. Von da an ist Ihre Band über zehn Jahre lang regelmäßig auf vielen renommierten Bühnen und Festivals aufgetreten.

Die polyglotte, deutsch-französische Sängerin mit dem bürgerlichen Namen Corinne Chatel debütierte mit 17 Jahren und erhielt mehrere Preise bei Jugend Musiziert. Nach lehrsamen Jahren in klassischer Stimmausbildung und reicher Bühnenerfahrung als Solistin in Oratorien, Musiktheaterproduktionen und Gospelkonzerten, absolvierte die Sängerin 1999 ihr Jazzstudium in München, wo sie u.a. auch von Sheila Jordan und Delcina Stevenson unterrichtet wurde.

Während Ihrer gesamten Laufbahn gestaltete die Künstlerin als Regisseurin, Chorleiterin, Choreographin und Autorin bisher rund 20 Musiktheaterprojekte mit Ihren Gesangsklassen und erarbeitet fortwährend in deutschen, wie französischen Schulen mehrsprachige künstlerisch-pädagogische Projekte. Außerdem wird Nightingale regelmäßig von verschiedenen Fortbildungveranstaltern und Chören eingeladen, um Ihre pädagogische Methode der Circlesongs improvisierte Kreisgesänge vorzustellen.