Corinne Chatel Quintett
Crossover | Jazz | Chanson | Weltmusik
Ausgezeichnet mit dem Jazzpreis Szene 2001 des BR2 und der SZ
Corinne Chatel Stimme, Stefan Sigg Flügelhorn, Davide Roberts Piano, Jürgen Richter Kontrabass, Thomas Elwenspoek Schlagzeug
"Sous le ciel de Paris", heißt der Titelsong des aktuellen, inzwischen dritten Programms des Corinne Chatel Quintetts. Paris ist der der größte Schmelztiegel der Kulturen. Hier treffen Menschen aller Länder in einer einzigartigen Dichte aufeinander und lassen diese Stadt so unwiderstehlich polyrhythmisch, wie polyharmonisch pulsieren.
Das Corinne Chatel Quintett existiert seit 1996 in unveränderter Besetzung und spielt seit seiner Gründung einzigartige Crossover-Musik aus Jazz, Chanson, Bossa-Nova und Lautmalerei auf höchstem musikalischem Niveau.
Die stilvollen und ausgetüftelten Arrangements lassen swingend neue Klangwelten entstehen und stellen Genre übergreifende Querverbindungen und Verknüpfungen her. Die ausgezeichnet eingespielte Band tariert stets neue Grenzbereiche aus, jeder riskiert alles: im Zusammenspiel, in der Improvisation, solistisch und gemeinsam. Fünf hervorragende Musiker inspirieren einander und spornen sich an. Die Band nutzt das Spiel mit Klangfarben als Kommunikationsmittel, das sprachliche und kulturelle Barrieren auflöst und somit ein schwingendes Miteinander von Spielern und Zuhörern fördert. Gemeinsam mit dem Publikum gelingen Höhenflüge. Die polyglotte und hochexpressive Vokalistin CC, deren breites Repertoire das lyrische Register ebenso umfasst, wie Jazz, Chansons und Theatersongs, singt ausgezeichnet in vier Sprachen und "stilecht" in jedem Genre. Ihre sprühende Bühnenpräsenz macht das Konzert zum Erlebnis. Improvisationen: Scat und Lautmalerei sind ihre Leidenschaft, hier findet das Temperamentbündel die künstlerische Freiheit ganz eigen und kompositorisch zu wirken. Sie erzählt mit ihren drei Oktaven Stimmumfang und ihrem Körper Geschichten: Storys in Lautsprache, emotional verständlich für alle Hörerinnen und Hörer, gleich welcher kulturellen Abstammung. Und wenn Stefan Sigg in sein Flügelhorn bläst und Corinne Chatel mit Tönen malt, fragt sich so manche(r), wer denn nun was gespielt beziehungsweise gesungen hat. Mir geht es in der Musik um Kommunikation, um Wahrnehmen und Berühren, um Verständnis und mehr Toleranz in unserer fragilen Welt. CC
Ein grenzüberschreitendes Programm der Spitzenklasse!
Pressestimmen
"..wenn CC ihr "Vie en rose" singt, plötzlich anfängt mit dem Piafchanson und mit ihrer Stimme Pirouetten zu drehen, dann wieder zur Melancholie zurückkehrt. Ein bizzarer Garten tut sich da auf mit einer tanzenden Isabelle oder les feuilles mortes. Hier schnattern die Enten, es zwitschern die Vögel, der Wind stöhnt in den Zweigen und sogar das Flügelhorn wird zur Violine."
(SZ).
"....Corinne Chatels Stimme bleibt stets fantastisch, ob tief und wehmütig, kraftvoll und ausdrucksstark, ob sie wortlose Melodien singt, oder französische Lyrik interpretiert, es ist ein Genuss ihr zuzuhören. Sie wird bestimmt einmal eine der ganz großen Sängerinnen im Jazz und Chansonbereich sein...
(Jazzdimensions).
"Ihr Stimmradius ist so farbig und ausgedehnt wie ein Regenbogen, Corinne Chatel ist eine Sängerin, die sich mit großem Selbstvertrauen und präziser Zielstrebigkeit ihr zeitgemäße Ausdrucksfacetten für ihre Stimme aneignet."
(music manual).
"Wer diese Stimme einmal gehört, dieses Temperament einmal gesehen hat, wird süchtig!"
(Kunstforum Arabella, München)
"Diese Band stellt ein musikalisches Kaleidoskop auf, in dem an einem Abend Edith Piaf, Antonio Carlos Jobim und Bobby McFerrin auf eine Bühne gezaubert werden. Keine Frage, in CC Lebens werden roten Rosen blühen!"
(Bayrischer Rundfunk bei der Verleihung des Szenepreises) "
"Jazzbaladen die Substanz eines großen Abends! Da wo Corinne Chatel sich bei einem Song völlig löst von vorgegebenen Mustern, mit ihrer Stimme ganz in die Atmosphäre eines Themas, eines Liedes hineingeht, sie ausmalt, weitet, sogar neu erfindet, da ist sie mehr als eine tolle Sängerin - nämlich eine große schöpferische Künstlerin."
(Badische Zeitung)
"C.C. beherrscht Freejazz, Bebob und Bossa-Nova und überzeugt bei ihren ständigen Parforceritten auf der Tonleiter mit einer beeindruckenden Stimmenvielfalt und teilweise rasanten Tempowechseln. Mit ihren individuellen Interpretationen klassischer Chansons von Piaf, Aznavour und Brel
vermittelt sie ein völlig neues Klangerlebnis.
Dabei variiert die hochbegabte Künstlerin Lautstärke und Rhythmus in beeindruckender Weise und steigert die rhythmische Intensität ihrer jazzigen Lautmalereien phasenweise fast schon bis zur Atemlosigkeit; sie fordert damit das Publikum spontan zum Mitklatschen auf. Gleichzeitig schafft sie es aber auch, die Identität des eigentlichen Chansons zu erhalten und die Jazzpassagen geschickt und fast übergangslos zu intonieren. Beeindruckt zeigte sich das aufmerksame Publikum auch von der musikalischen Spontaneität, die Corinne Chatel in ihrem gewagten Jazzexperimenten demonstrierte. Dank der gekonnten Stimmakrobatik und Vielseitigkeit gelingen C.C. auch Interpretationen in französische, englischer und portugiesischer Sprache vorzüglich.
(Acherner Bote)
"Es gurgelt, plätschert und zischt, zweifelsfrei ein Naturereignis: Corinne Chatel in Offenburg
C.C. singt auf Englisch Französisch und Portugiesisch, manchmal ein und denselben Song und immer wieder scheint ihr das singen von Worten nicht zu reichen. Sie scattet, liefert sich ein Gefecht mit dem Flügelhornisten (Stefan Sigg) , biete ihm Paroli, endet schließlich im Duett mit ihm. Dem Miles Davis Song Little Willie leaps unterlegt sie einen getragenen französischen Kindervers, Maman les petits bateaux, bebob-beschleunigt das Ganze urplötzlich. Sie schnurrt, sie gurrt und endet schließlich mit einem schmatzenden Schmutz. Zu einem richtigen Fest wird ihr der Bossa Nova Wave. Alles was das Wasser zu bieten im Stande ist, gestaltet Chatel mit ihrer Stimme: Sie plätschert und gluckst, gluttert, stürmt und seufzt. Sie lässt es gurgeln, glitschen, ächzen, plitschen, platschen, krächzen, sie hechelt, schnauft, keucht, und zischt. Ihre Hände spielen eine imaginäre Geige, auf den Stimmbändern streicht sie die Töne."
(Badische Zeitung)
"Hinreißend war vor allem .was C.C. mit ihrer warmen Mezzosopranstimme alles lautmalerisch alles anzustellen wusste: Sie ließ sie knacken, quietschen gurren, stöhnen, keuchen, konnte schier alle denkbaren Geräusche artikulieren, und sogar eine geige stimmlich und pantomimisch imitieren. Wie sie nur in Begleitung des hervorragenden Bassisten
( Jürgen Richter) in die stimmlichen und gestischen Rollen von Mutter und kleiner Tochter im Lied vom Elefanten ( Dat Dere ) schlüpfte, erntete zu Recht enthusiastischen Applaus. Und die bluesigen Balladen, beispielsweise Isabelle oder Ne me quitte pas von Jaques Brel, aber auch ihr A-Capella-Song zu Beginn, ließen eine Gänsehaut entstehen."
(Leonberger Kreiszeitung)
"Corinne Chatel: Was für stimmliche Qualitäten, hervorzuheben ist auch das hinreißende Zusammenspiel mit ihrem Flügelhornisten Stefan Sigg !"
(DNA Alsace)
"Eine Stimme voll brennender Leidenschaft und Arrangement, die mitreißen, weil man spürt, dass sie von überschäumenden Gefühlen erzählen. C.C. verbindet modernen Jazz mit Chanson, der ihr merklich im Blut liegt und spielt auch mit keltischen und orientalischen Elementen. Sie singt auf Französisch, Brasilianisch und Englisch und eröffnet dem Zuhörer Einblicke in ihr tiefstes Inneres. A capella eröffnete sie Little Willie leaps von Miles Davis in ihrer französischen Version. Auch mit Lautmalerei singt C.C. und ersetzt bei Ne me quitte pas die Geige mit ihrer Stimme, erzeugt eine eigene Fantasiesprache à la Corinne Chatel. Sie hat wirklich meine Seele berührt meinte eine 41 jährige Zuhörerin. Einen sensationellen Schlussakkord setzte Chatel schließlich mit dem Titelsong ihrer CD Ma vie en rose.
(Böblinger Zeitung)